Geschichte unseres Schützenvereins
Unser Schützenverein blickt auf eine lange Geschichte zurück, Tradition, Zusammenhalt und die Liebe zum Sport sind das, was uns heute noch ausmacht und verbindet.
Chronik der Schützengesellschaft Schwarzenfeld:
2018 Unsere Schützen Uwe Spachtholz und Lukas Spachtholz qualifizieren sich für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.
2017 Günter Baumkirchner gewinnt in der Einzelwertung den deutschen Meistertitel im Recurvebogen.
Andrea Spachtholz erreicht mit dem Luftgewehr Platz 6 auf der deutschen Meisterschaft in Garching in der Damenklasse.
2016 Schwarzenfeld ist Ausrichter der ersten Gaujugendolympiade des Schützengaus Nabburg. Die Jugendlichen messen sich dabei in den Disziplinen Biathlon-Lichtgewehr-Luftpistole, Bogenschießen aus 10 Metern Entfernung, fünfschüssige Luftpistole, Ziffernspicken auf 759 Feldern und zu guter Letzt musste noch Zylinder über eine Laufdistanz von 10 Metern unter Zuhilfenahme eines Schwammes mit Wasser befüllt werden.
Es erfolgt in diesem Jahr die Anschaffung einer Auswertmaschine für Sportpistolenscheiben sowie die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik.
2014 Lukas Spachtholz sichert sich auch den 2. Platz bei der ISCH (International Shooting Competitions) in Hannover in der Juniorenklasse.
2013 Lukas Spachtholz feiert ein erfolgreiches Schützenjahr und holt sich die Bronzemedaillie bei der Deutschen Meisterschaft in München-Hochbrück in der Disziplin Luftpistole Juniorenklasse B männlich.
2012 Kinder und Jugendliche aus dem Gau Nabburg kämpfen um den Stumfoll-Gedächtnis-Pokal (ehem. Gaujugendleiter Engelbert Stumfoll) der in diesem Jahr in Schwarzenfeld ausgetragen wird. Die Mannschaft der Schüler sicherte sich hier den 2. Rang ebenso wie Franziska Rieger in der Einzelwertung. Das Team aus Schwarzenfeld verteidigte mit 1138 Ringen den Titel aus dem Vorjahr. Der Pokal der Jugendklasse verbleibt somit nach dem dritten Sieg in Folge in Schwarzenfeld.
Zusätzlich wird in diesem Jahr der Geschossfang am Kleinkaliberstand erneuert.
2007 Die Bogenschützen der SG Schwarzenfeld zeigen erneut, welche Qualität in ihnen steckt und sichern sich in diesem Jahr erneut den Deutschen Meistertitel in der Mannschaftswertung. Günter Baumkirchner, Erhard Wagner, Günther Steinbacher.
2005 Einweihung des erweiterten Schützenheimes im Rahmen eines Festabends für alle Mitglieder und geladenen Gäste inklusive Segnung des Vereinsheims.






2000 Zum ersten mal in der Vereinsgeschichte sichern sich unsere Bogenschützen mit dem Recurvebogen in der Mannschaftswertung die Deutsche Meisterschaft.
1997 Michael Wagner wurde mit nur 8 Jahren Jugendkönig, er war mittels Sondergenehmigung zur Teilnahme am Schießsport berechtigt.
Die 1. Mannschaft der Luftpistole nimmt an der Qualifikation zum Aufstieg in die 1. Bundesliga teil.
1993 Vom 11.-27.06. erfolgt die Ausrichtung des Gau-Schießens anlässlich dem 120-jährigen Vereinsjubiläums, in diesem Rahmen wird auch der neue 25 m Stand für Sportpistole vorgestellt, der eine Genehmigung bis Kaliber .45 sowie für Vorderlader hat.
1992 Der Verein zählt mittlerweile 256 Mitglieder und ist sportlich enorm erfolgreich, die Pistolenschützen steigen in diesem Jahr in die Bezirksliga auf und bei den Gau-Meisterschaften im Bogenschießen werden in verschiedenen Klassen mehrere 1. Plätze geholt, ebenso erringt die Schützengesellschaft im Feldbogen mehrere 1. Plätze und Markus Koch wird deutscher Vizemeister.
1991 Erteilung der Konzession für die Bewirtschaftung des Schützenheims.
1990 Ein Jahr voller größerer Renovierungsarbeiten, die alle in Eigenleistung der Mitglieder durchgeführt wurden, unter anderem erfolgte der Einbau des Schornsteins und der Kesselanlage sowie neuer Kunststofffenster und der Thekenanlage. Im Luftgewehrstand wird eine neue Schießwand erbaut und die schalldämmende Außenverkleidung im Sportpistolenstand wird fertiggestellt. Der Feuerwaffenschießstand ist endlich fertig – der Bau erfolgte über mehrere Jahre hinweg komplett in Eigenleistung. In erstmalig einheitlicher Vereinskleidung nimmt der Verein an der 975-Jahr-Feier des Marktes Schwarzenfeld teil und baut für den Umzug trotz finanzieller Engpässe ebenfalls in Eigenleistung einen eigenen Festwagen, der das alte Schützenhaus am Miesberg darstellte.
1988 Am 06.02. erhalten wir vom Landratsamt Schwandorf die Genehmigung zur Errichtung des Feuerwaffenschießstandes – in diesem Jahr feiern wir auch unser 115-jähriges Bestehen.
1987 Es erfolgte die Auftragsvergabe für den Pistolenschießstand an die Firma Spieth, die Vereinsmitglieder arbeiten mit Hochdruck am weiteren Ausbau des Pistolenschießstandes in Eigenleistung, sodass dieser im Winter bereits für das Training der Bogenschützen nutzbar war.
1983 Markus Gsödl wird deutscher Meister im Feldbogen. Vom 19.-21.08. findet die 110-Jahr-Feier statt und auch Bauerhaltungsmaßnahmen für den noch immer nicht fertig gestellten Rohbau des Kleinkaliberstandes werden umgesetzt.
1982 Die Blockhütte am Bogenplatz wird eingeweiht und es findet erstmals ein Pokalschießen im Drei-Waffenkampf statt. Der Pokal wurde seiner Zeit durch den Landrat Hans Schuierer gestiftet und überreicht. Unser Verein hat erstmals über 200 Mitglieder.
1981 Bei der Zweigstelle Nabburg des Amtsgerichts Schwandorf wird die neue Vereinssatzung am 07.09. eingetragen.
1980 Unser Vereinswappen wird angeschafft.
1979 Am 28.02. wird der Verein als gemeinnützig anerkannt, ebenfalls wird der Bogenplatz in diesem Jahr final fertiggestellt.
1978 Der Antrag auf Erteilung der Gemeinnützigkeit wurde gestellt, ebenfalls wurde die Konzession für die Bewirtschaftung des Sportheims beantragt. Weiterhin wurde in diesem Jahr die Jugend in den Kreisjugendring mit aufgenommen.
1977 Es erfolgt eine Einebnung des Bogenplatzes, der Rohbau der Mauern im Kleinkaliber-Schießstand ist fertiggestellt und es wurde eine Böschung errichtet.
1975 Beginn der Durchführung von Freundschaftsschießen und Vereinsrundenwettkämpfen.
1974 Unsere Bogensparte erhält viel Zuwachs vor allem durch Jungschützen, der Bogenschießplatz steht kurz vor der Fertigstellung.
1973 100-jähriges Gründungsfest.
1970 Beschluss zum Bau eines Schießstands für Kleinkaliber.
1969 Es findet der erste Schießabend am Kirchweihsamstag im eigenen Schützenheim statt.
1968 Baubeginn Schützenhaus und Richtfest am Rohbau am 21.09. des gleichen Jahres.






1967 Planskizzen für das Schützenhaus werden bei der Marktgemeinde vorgelegt. Nach einigen Änderungen werden 5500 m² auf der „Bummelwiese“ an der Äußeren Ringstraße am „Mies“ in Erbbaurecht zur Verfügung gestellt.
1966 Die Bogenschützen beantragen bei einer Sitzung am 19.11. die Sparte Bogenschießen offiziell mit in das Protokoll aufzunehmen – der Antrag wurde abgelehnt und die Schützengesellschaft geriet mit dieser ablehnenden Haltung in eine ernsthafte Krise. Bereits am 18.12. erfolgte die Neuwahl des 1. Schützenmeisters Hans Lorenz und die Sparte Bogenschießen wird offiziell mit aufgenommen.
1965 In diesem Jahr wird mit Helga Feldbauer zum ersten mal eine Schützenliesl gekürt. Weiterhin erfolgte am 27.11. ein erster Anlauf für ein eigenes Schützenheim indem bei der Gemeinde ein Antrag für einen Bauplatz am alten Sportplatzgelände an der Morgenlandstraße eingereicht wird. Zusätzlich finden am 18.06. die Bundesmeisterschaften im Bogenschießen in Amberg statt, die Schützengesellschaft holt hier sowohl bei den Männern als auch den Damen mehrere Titel des Bundesmeisters.
1964 Integration des Bogenclubs in den Verein.
1959 Es wird die Eintragung ins Vereinsregister am 11.01. beschlossen.
1954 Die Schießstätte wird am 21.08. für 200,00 DM an Michael Dirrigl verkauft.
1952 Die Fahnenweihe erfolgte am 17.08. mit großem Preisschießen.
1950 Am 14.10. fand eine Wiedergründungsversammlung der Schützengesellschaft Schwarzenfeld im Nebenzimmer der Brauerei Bauer für Luftgewehr statt, die Einladung erfolgte durch Michael Dirrigl. Eine Meldung an das Landratsamt Nabburg über die Wiedergründung des Vereins erfolgte am 03.11.1950.
1942 Im Schießjahr 1941/1942 waren die Auswirkungen des zweiten Weltkrieges deutlich zu spüren, viele Schützen wurden verwundet oder waren verstorben, ab diesem Zeitpunkt erfolgte die völlige Einstellung des Schießbetriebes, es blieb nur noch die Verwaltung des ruhenden Vereins übrig.
1935 Auf dem Miesberg wird das Passionistenkloster gebaut und somit der Betrieb des Feuerstutzen-Schießstandes aus Sicherheitsgründen eingestellt. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs musste das Schützenhaus am Miesberg der Ausdehnung des Marktes Schwarzenfeld weichen, die Feuerstutzen-Schützen hatten aufgehört zu bestehen. Was blieb war die Schützengesellschaft Schwarzenfeld in der die Feuerschützen und Zimmerschützen schon immer eine gemeinsame Heimat hatten.
1933 Auflösung des Oberpfälzer Schützenbundes und Vereinigung im neuen Gau mit der Bezeichnung „Zimmerstutzen-Schützengau Bayerische Ostmark“.
1930 Die Gründung des Schützengaus Nabburg im Gasthaus „Zum Hechten“ in Nabburg erfolgte durch die Schützenvereine Altendorf, Nabburg, Pfreimd und Schwarzenfeld. Gleichzeitig wurde die Aufnahme in den „Oberpfälzischen Zimmerstutzen Schützenverband“ beschlossen, welcher 1931 in Oberpfälzer Schützenbund umbenannt wurde.
1924 Am 19.04. wurde eine Genehmigung zur Errichtung eines Schießstandes im Gasthof „Zur Post“ erteilt. Auf Grund hoher Arbeitslosigkeit nach dem Krieg rückte der Zimmerstutzen wieder in den Vordergrund und verdrängte den Feuerstutzen.
1914 Nach Ausbruch des ersten Weltkriegs wurden viele Schützen zum Dienst eingezogen, der Schießbetrieb erlahmte, eine Wiederaufnahme des Betriebes nach dem Kriegsende erfolgte nur in bescheidenem Maße.
1913 Der Standort am Miesberg wird erneut in Erwägung gezogen und die Feuerschützengesellschaft Schwarzenfeld reicht einen entsprechenden Antrag am 09.07. ein. Von einigen Anwohnern aber den umliegenden Gemeinden Frotzersricht, Stulln und Pretzabruck werden Einwände gegen die Errichtung vorgebracht, nach zahlreichen Gutachten erfolgte am 02.10. die Genehmigung zur durch das königlich Bezirksamt Nabburg.
1895 Die Schießstätte wird auf das Gelände der Bierbrauereibesitzer H.H. Gebrüder Kallmünzer transferiert (ca. 100 m weiter als zuvor).
1882 Anfrage auf Genehmigung zur Errichtung einer Schießstätte auf dem Ziegelanger am 17.05. an das königliche Bezirksamt Nabburg; Fertigstellung der Schießstätte am 04.08.1882.
1877 Die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft bittet die Gemeinde Schwarzenfeld um Überlassung eines Gemeindegrundes für die Erbauung eines Schießhauses am Miesberg um den Schießbetrieb mit Feuerstutzen wieder aufzunehmen, das alte Schützenhaus soll im Gegenzug an die Gemeinde zurückgehen. Die Gemeinde stimmte am 12.06. der Errichtung zu und auch das königliche Bezirksamt erteile am 03.07.1877 Zustimmung.
1873 Wird als offizielles Vereinsgründungsjahr festgelegt – Gründung der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft.
1871 Das königliche Bezirksamt erteilt am 09.02. die Genehmigung zur Gründung.
1870 Es ereignete sich am 04.07. ein Schießunfall, bei dem eine Person verletzt wurde, der Schießbetrieb wurde vorerst untersagt / es erfolgte die Gründung der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Schwarzenfeld am 16.11.
1867 Die Genehmigung zum Schießbetrieb wird am 13.07. erteilt.
1866 Beschluss zur Gründung durch 18 Personen mit Satzung in der Brauerei Böckl (heute Bäckerei Lindner) am 21.05. / am 24.05. erfolgte die Anfrage für die Genehmigung bei der Gemeinde.
1865 Erste schriftliche Nachricht auf ein Scheibenschießen in Schwarzenfeld am 15.08.
1687 Erstmalige urkundliche Erwähnung eines Standorts der Schwarzenfelder Schießstätte.
